Grüne fordern dezentrale Unterbringung von AsylbewerberInnen

28.09.2012

Anträge werden auf lokaler kommunaler Ebene eingebracht

Der geplanten Gemeinschaftsunterkunft in Krombach setzten der Grüne Kreisverband, die Grüne Kreistagsfraktion und der Grüne Landtagsabgeordnete Thomas Mütze ein anderes Konzept entgegen. Gemeinschaftsunterkünfte (GUs) wie die in Krombach geplante, „kasernieren die Asylbewerberinnen“ so der Grüne Abgeordnete „ und können u. a. zu unnötigen Spannungen zwischen ihnen und der einheimischen Bevölkerung führen“. Dem setzen die Grünen im Landkreis Aschaffenburg das „Coburger Modell“ entgegen.

Dieses Modell geht von einer dezentralen Unterbringung der AslybewerberInnen aus. Nicht in einer einzigen Gemeinde wird eine Gemeinschaftsunterkunft installiert sondern in mehreren Gemeinden des Kreisgebietes. „Schlüssel“, so die Sprecherin der Grünen Kreisverbandes Aschaffenburg-Land, Astrid Stüllein, ist dabei die Größe der Gemeinden.“ So sei für den Landkreis Aschaffenburg denkbar, dass von den 62 AsylbewerberInnen, die geplant alle in Krombach wohnen sollen, z. B. 10 in Alzenau, je 8 in Großostheim, Kahl und Kleinostheim, 6 in Hösbach, etc, in freien Wohnungen „untergebracht“ werden.“ Bei der Wahl der Wohnorte soll auch darauf geachtet werden, dass diese gut an den ÖPNV angebunden sind und umfassende Möglichkeiten der Grundversorgung (Geschäfte, Arzt, etc.) bieten. „Menschen in einer extremen Notlage, wie es AsylbewerberInnen sind, dürfen nicht länger als Sicherheitsrisiko eingestuft werden und daher zentral, möglichst weit abseits, abgeschoben werden“, so der Grüne Kreistagsfraktionssprecher Stefan Roth-Oberlies.

 

 

Die Regelung der Staatsregierung AslybewerberInnen zentral unterzubringen, weil sie so leichter zu kontrollieren seien, müsse, laut Mütze, unverzüglich zum Wohle der bei uns Zuflucht suchenden Menschen geändert werden. Eine Möglichkeit bietet die von uns angestrebte dezentrale Unterbringung, die zudem kostengünstiger sei. Auch Aspekte der „Kontrolle“ und Versorgung der AsylbewerberInnen widersprechen dem Coburger Modell nicht. So könne die Versorgung mit Lebensmittel und Hygieneartikel durch den lokalen Handel abgedeckt werden, statt der in Gemeinschaftsunterkünften üblichen Versorgungspakete. Das habe dann auch noch positive Auswirkungen auf den lokalen Handel.

„Entsprechende Anträge zur dezentralen Unterbringung nach dem Coburger Modell werden wir Grünen in den Kommunen des Landkreises und im Kreistag Aschaffenburg einbringen“, betont die Grüne Gemeinderätin Sylvia Hein aus Kahl.

Thomas Mütze, MdL

 

 

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