KV Aschaffenburg-Land

GRÜNER Kreisverband

Unser Kreistagsprogramm 2020 ->

Wir setzen uns weiterhin konsequent für den Schutz der Natur und Artenvielfalt ein.

Was heißt das für uns?

Die Klimakrise und ihre Folgen sind bei uns im Landkreis längst angekommen. Dürre, Hitze, Starkregen und Extremwetterereignisse nehmen auch bei uns zu, das konnten wir im vergangenen Jahr durch die erheblichen Verwüstungen, die Stürme in großen Teilen unseres Landkreises verursacht haben, erleben. Zerstörte Wälder und auch Überschwemmungen haben viele Gemeinden an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gebracht, und die Dürre hat der Landwirtschaft Ernteausfälle beschert.

Klimaschutz hat für uns GRÜNE daher absolute Priorität. Für uns gilt: Klimaschutz fängt im Kleinen an, im Landkreis und in den Kommunen. Was wir dafür tun müssen, ist klar:

  • Wir brauchen einen Masterplan Klimaschutz.
  • Der Landkreis muss sich als Motor und Koordinator des regionalen Klimaschutzes verstehen.
  • Wir müssen umstellen auf 100 Prozent sauberen Strom aus erneuerbaren Energien, wir brauchen eine klimaneutrale Wärmeversorgung und umweltfreundliche Mobilität.
  • Der Landkreis soll sich dafür einsetzen, dass an geeigneten Standorten unter Berücksichtigung der Belange der Bürger*innen und des Artenschutzes Windräder errichtet werden.
  • Unsere Wälder sind Klimaschützer und müssen klimaresistenter und vielfältiger werden.
  • Der Klimaschutz muss bei allen Vorhaben, die der Landkreis Aschaffenburg plant, berücksichtigt werden.
  • Abfallvermeidung muss Priorität haben. Daher wollen wir das Engagement für Müllvermeidung verstärken.

Unser Ziel ist der klimaneutrale Landkreis Aschaffenburg, damit wir auch morgen in unserer Heimat gut leben können. Daran wollen wir gemeinsam mit allen Kommunen und den Bürgerinnen und Bürgern arbeiten. Der Landkreis mit dem Landratsamt hat hier Vorbildfunktion für alle 32 Gemeinden und muss diese bei der Umsetzung dieses Ziels unterstützen.

Weiterlesen ...

Wir wollen ein klimafreundliches und attraktives Mobilitätsangebot für alle schaffen.

Was heißt das für uns?

Nachhaltig und zukunftsweisend unterwegs sein

Mobil zu sein ist kein Selbstzweck, sondern ein Grundbedürfnis, um zur Arbeitsstätte, zum Einkaufen oder zum Sport, zu kulturellen oder sonstigen Veranstaltungen zu kommen. Die Ansprüche sind in den letzten Jahren gestiegen, die zurückzulegenden Strecken werden immer länger.

Für uns ist der Umstieg auf Alternativen jenseits des Autos das klare Ziel unserer Politik für eine gesunde Umwelt, weniger Lärm und mehr Lebensqualität in unseren Gemeinden. Wir brauchen für den Landkreis Aschaffenburg daher ein Mobilitätskonzept, das unterschiedliche Arten der Mobilität im Blick hat und sämtliche Verkehrsträger effizient vernetzt.

Für eine Mobilität der Zukunft im Landkreis Aschaffenburg stellen wir uns vor:

  • Ein Radverkehrskonzept für den Landkreis Aschaffenburg sorgt für ein gutes und alltagstaugliches Radverkehrsnetz im Landkreis und darüber hinaus.
  • Ein/e hauptamtliche/r Radverkehrsbeauftragte/r koordiniert diese Aufgabe für den Landkreis und seine 32 Gemeinden und bindet auch die Nachbarlandkreise ein.
  • Der beschlossene Nahverkehrsplan für die Region Bayerischer Untermain wird konsequent umgesetzt. Ein eigener Nahverkehrsexperte für den Landkreis Aschaffenburg begleitet die notwendigen Schritte.
  • Eine Mobilitätsgarantie für den Landkreis Aschaffenburg sorgt dafür, dass von 5 bis 24 Uhr jede Gemeinde mit ihren Ortsteilen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Hierbei werden auch neue Wege ausprobiert wie ein Bedarfsverkehr mit kleineren Fahrzeugen.
  • Eine Vernetzung der verschiedenen Mobilitätskomponenten wie Bike and Ride, Car- und Bikesharing verbessert an Bahnhöfen die Verknüpfung verschiedener Verkehrsangebote. Darüber hinaus halten wir es für notwendig, die Mitnahmeangebote für Fahrräder in Bussen und Bahnen zu erweitern.
  • Eine Reaktivierung der Bachgaubahn bringt die Mobilität der Menschen im Bachgau auf die Schiene zurück.
  • Eine direkte Schienenanbindung zumindest des unteren Kahlgrunds nach Aschaffenburg wird angestrebt.
  • Eine Verbesserung des Angebots im Bereich Regionalbahnen auf der Bahnlinie Aschaffenburg-Würzburg mit zusätzlichem – mindestens stündlichem – Halt in Hösbach-Bahnhof und Laufach stärkt den Nahverkehr.
Weiterlesen ...

 Eine glaubwürdige kommunale Sozialpolitik muss Teilhabe für alle ermöglichen.

 Was heißt das für uns?

Wir leben gerne im Landkreis Aschaffenburg. Der demographische Wandel erfordert allerdings auch bei uns einen umfassenden Blick auf unsere Landkreisgemeinden und auf die Bedürfnisse der Bewohner*innen. Das Leben im ländlichen Raum können und wollen wir durch ein ausgewogenes Miteinander von Politik, Wirtschaft und Ideen von Mitbürger*innen für alle attraktiver und bunter gestalten. Der Landkreis Aschaffenburg ist im Bayernvergleich kein armer Landkreis, dennoch gibt es auch bei uns Menschen, die unsere Unterstützung brauchen, ob bei Krankheit, bei Behinderung, in Lebenskrisen, in finanziellen Notlagen oder im Alter.

Für ein gutes Leben im Landkreis Aschaffenburg haben wir folgende Ideen:

  • Wohnraum schaffen – bezahlbar und lebenswert
  • Gemeinsam leben mit und ohne Behinderung - Wohnprojekte fördern
  • Vielfalt wertschätzen – Barrieren abbauen, Integration fördern

. Die Gesellschaft ist bunt. Zur Toleranz gehört für uns auch, die geschlechtliche und sexuelle Vielfalt zu sehen, durch Unterstützung für homo-, bi-, trans-, intersexuelle und diverse Menschen.

  • Älter werden ohne Angst - eine bedarfsgerechte Struktur für Senior*innen schaffen
  • Nur gemeinsam sind wir stark – freie Träger und bürgerschaftliches Engagement für eine soziale und inklusive Gesellschaft stärken und würdigen
  • Arbeit schafft Teilhabe – einen kommunalen sozialen Arbeitsmarkt mit dauerhaften sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen schaffen
  • Kinder brauchen unsere Unterstützung - gemeinsam in der Region Kinderarmut bekämpfen
  • Demokratie braucht Beteiligung – Bürger*innen unmittelbar an Entscheidungen mitwirken lassen

 

Weiterlesen ...

Wir wollen eine gute medizinische Versorgung mit kurzen Wegen sicherstellen.

Was heißt das für uns?

Gute medizinische Versorgung und ein zukunftsfähiges Klinikum mit guten Arbeitsbedingungen für das Klinikpersonal – so sehen wir eine medizinische Versorgung im Landkreis, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Das Klinikum soll ein Ort sein, an dem die Patienten freundlich angenommen und kompetent behandelt werden und das Personal in einem hohen Maße Wertschätzung erfährt.

Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen setzt sich auch weiterhin für das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau an zwei Standorten ein. Wir werden die Planungen am Standort Wasserlos für zusätzliche Angebote in neuen Medizinfeldern bei der Umsetzung begleiten und fördern. Eine der größten Herausforderung auch im Landkreis Aschaffenburg wird die Gewinnung von qualifiziertem Fachpersonal vor allem in der Pflege sein.

Um die wohnortnahe medizinische Versorgung auch in Zukunft für alle Landkreisbürger*innen sicherzustellen, setzen wir uns dafür ein,

  • dass bei allen Patienten nicht die Gewinninteressen eines Krankenhauskonzerns, sondern die optimale medizinische Versorgung entscheiden soll,
  • dass die Krankenhäuser für eine wohnortnahe Notfallversorgung zur Verfügung stehen – deshalb stehen wir zu den Häusern in kommunaler Trägerschaft,
  • dass es ein gutes Angebot niedergelassener Ärzt*innen oder auch Gesundheitszentren in den Gemeinden gibt.
  • Um die Personalnot im Bereich der Pflege zu beseitigen, müssen die Fachschulen verstärkt Auszubildende anwerben und Abgänger im Klinikum halten.

 

Weiterlesen ...

Zu einer guten Schulausbildung gehört für uns auch ein gutes schulisches Umfeld.

Was heißt das für uns?

Im Landkreis Aschaffenburg besuchen knapp 6.000 Schülerinnen und Schüler eine kreiseigene Schule. Sie verteilen sich auf 2 Gymnasien, 4 Realschulen, 2 Förderschulen, dazu kommen noch die beruflichen Schulen, die gemeinsam mit der Stadt Aschaffenburg unterhalten werden.

Unsere junge Generation wird hier mit viel fachlicher Kompetenz gefördert. Doch Schule ist mehr als Wissensvermittler: Hier entwickeln sich Persönlichkeiten. Die jungen Menschen verbringen einen Großteil ihrer Zeit in den jeweiligen Schulen, daher ist dieses Umfeld von großer Bedeutung.

Wichtig ist uns neben einer guten Schulausbildung:

  • Eine gute Umgebung

Hier hat der Landkreis eine doppelte Aufgabe: Er muss eine gesunde Umgebung schaffen              und hat Vorbildfunktion. Junge Menschen müssen hier erfahren und erleben können, dass Umweltschutz bei uns anfängt: Solaranlagen, Regenwasseranlagen, Wassersparfunktionen, Abfallvermeidung. Ausgleich zum Unterricht kann ein Pausenhof schaffen mit Bäumen, mehr Grünflächen statt Asphalt und ausreichenden Bewegungsangeboten.

  • Eine gesunde und ökologische Ernährung

Ein gesundes Mittagessen in der Mensa und bedarfsorientierte Angebote für ein Schulfrühstück mit Produkten aus der Region, da immer mehr Kinder ohne Frühstück den Schultag beginnen.

  • Eine gute Ausstattung

Der Ausbau der digitalen Vernetzung darf einen kritischen Umgang mit der Digitalisierung nicht aus dem Blick verlieren. Laptop-Klassen sollten nur mit schuleigenen Geräten und zertifizierten Apps ausgestattet sein. Bei der Klassenzimmerausstattung sind Naturmaterialien für ein gutes Raumklima vorzuziehen.

  • Ein persönlicher Bezug und Rückzugsräume

Damit alle Kinder die gleichen Chancen haben, ist der Ausbau von Schulsozialarbeit und ein stärkeres Zusammenwirken von Jugendhilfe und Schule ebenso wichtig, wie auch die Zusammenarbeit mit Vereinen. Bei Ganztagsangeboten soll ein Schwerpunkt auf Musik und Bewegung gelegt werden, aber auch ausreichende Rückzugsräume müssen vorhanden sein.

 

Weiterlesen ...

Wir wollen unseren guten Wirtschaftsstandort weiterentwickeln und Chancen nutzen.

Was heißt das für uns?

Unser Landkreis ist ein sehr wichtiger Teil der Wirtschaftsmetropolregion Rhein-Main. International tätige Großbetriebe bilden mit klein- und mittelständischen Unternehmen das Rückgrat unserer Wirtschaftskraft. Die große Bedeutung des Handwerks, der örtliche Handel, Kultur- und Kreativwirtschaft und viele Arbeitsplätze im Gesundheits- und Sozialwesen helfen dabei, Leben und Arbeiten im Landkreis zu vereinbaren. Wir profitieren von einer guten Ausbildungssituation der unterschiedlichen Schularten und der Hochschule für angewandte Wissenschaften mit ihren zukunftsorientierten Studiengängen in Aschaffenburg. Viele Menschen mit Migrationshintergrund sind eine große Bereicherung.

Dennoch müssen wir für die Zukunft gut gerüstet sein:

  • Das Handwerk braucht geeignete Auszubildende; diese sind auch auf eine gute Verkehrsinfrastruktur mit dem ÖPNV angewiesen.
  • Nicht alle müssen studieren, das Handwerk bietet hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten, daher sollen junge Menschen schon in der Schule stärker für Handwerksberufe begeistert werden.
  • Der Landkreis muss seine Wirtschaftsförderungsstrategie weiter entwickeln, damit die Bestandspflege und das Gründungsklima für innovative Unternehmungen gestärkt werden.
  • Die Netzwerkarbeit mit der Initiative Bayerischer Untermain und dem Zentrum für Technologie und Existenzgründung bleibt weiterhin wichtig.
  • Weitere Unternehmen sollen motiviert werden, ihr Profil in die kostenlose online Datenbank „key to bavaria“ zu stellen, damit Fachkräfte auch von außerhalb kommen.
  • Potentiale einer innovativen Forschung in unseren Unternehmen hervorheben – bei emissionsfreien Antriebstechnologien, Speicherentwicklung bis hin zu rohstoffsparenden Verfahren im verarbeitenden Gewerbe.

 

Weiterlesen ...

Eine demokratische Gesellschaft braucht junge Leute mit Engagement und Zielen.

Was heißt das für uns?

Alle Jugendlichen sollen sich gut entwickeln können. Ziel ist die Befähigung zu einem selbstbestimmten Leben und eine Mitverantwortung für eine demokratische Gesellschaft. Viele junge Menschen sind politisch und sozial engagiert. Dafür braucht es ausreichend Freiräume, Treffpunkte und eine Infrastruktur, die jugendgerecht gestaltet ist. Für viele ist das Angebot in Schule, Organisationen und Vereinen ausreichend organisiert, doch andere brauchen mehr Unterstützung.

Beteiligung ist eine der zentralen Leitideen der Jugendhilfe, daher hat der Jugendhilfeausschuss des Landkreises eine wichtige Rolle.

Doch hier kann vieles besser werden durch:

  • mehr Beteiligung und Mitwirkungsmöglichkeiten des Jugendhilfeausschusses, denn dieser wird in den bisherigen Verfahren und Abläufen zu wenig ernstgenommen.
  • eine intensivere Befassung mit den Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen
  • die Weiterentwicklung der Jugendhilfeplanung, indem die aktuelle Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen dargestellt wird und zeitgemäß alle Leistungsbereiche fortentwickelt werden
  • den Ausbau der Hilfen zur Erziehung für Familien und der Hilfen zu sozialer Integration aller Kinder und Jugendlichen, die Unterstützung brauchen
  • eine pädagogische Fachkraft für den Kreisjugendring, da vor allem auch die Aufgaben im Bereich Medienpädagogik durch die digitale Entwicklung gewachsen sind

 

Weiterlesen ...

Wir wollen tragfähige Zukunftskonzepte für einen klimaneutralen Landkreis.

Was heißt das für uns?

Der Landkreis soll zukünftig klimaneutral werden. Dies ist noch ein weiter Weg.  Zukunftsorientiert ist eine Energieversorgung dann, wenn Energieeinsparung und Effizienz bei einem ganzheitlichen Energiekonzept im Mittelpunkt stehen und die Quellen ausschließlich aus erneuerbaren Energien kommen. Strom, Wärme und Mobilität müssen zusammen gedacht werden und für alle bezahlbar bleiben. Eine vom Landkreis mitgetragene Studie für den bayerischen Untermain beschreibt erhebliche ungenutzte Potentiale beim Umstieg auf erneuerbare Energien und macht Verbesserungsvorschläge beim Schadstoffausstoß.  Es gibt viele Möglichkeiten, die nicht nur für das Klima und die Gesundheit, sondern auch für die wirtschaftliche Entwicklung und unsere Unternehmen gut sind. Wir wollen zum Vorzeigelandkreis werden.

 

Handeln bedeutet: 

 

  • Die energetische Gebäudesanierung bei kreiseigenen Gebäuden voranbringen
  • CO2 Neutralität bei Neubauten umsetzen
  • Energie in Bürgerhand durch Genossenschaftsmodelle unterstützen
  • Den Einsatz von Brennstoffzellen mit Wasserstoff für neue Busse im Tarifgebiet
  • Mehr Engagement im regionalen Planungsverband für den Ausbau aller erneuerbaren Energien
  • Förderfähige Modellprojekte für eine autarke Energieversorgung umsetzen
  • Eine effiziente Straßenbeleuchtung, die auch die Lichtverschmutzung in den Blick nimmt

 

Weiterlesen ...

Digitalisierung muss entwickelt werden, ohne die Risiken zu unterschätzen.

Was heißt das für uns?

Smartphone, Tablet und Laptop sind wichtige Bestandteile eines modernen Lebens. Der digitale Wandel findet nicht nur in Großstädten statt, sondern auch auf dem Land - auch bei uns. Vom multimedialen Waldlehrpfad, dem Onlineantrag auf der Gemeinde bis hin zur Verwendung von Apps in Schulen ist unser Leben in vielen Bereichen an die digitale Welt angegliedert. Jeder von uns sollte die Möglichkeit haben, die digitalen Angebote für sich nutzen zu können, denn sie bedeuten häufig mehr Lebensqualität und Zeit. Deshalb stehen wir für eine gute Infrastruktur für alle!

Wir unterstützen den Ausbau von Breitband-Internet für den kompletten Landkreis. Es sollte keine Wohnorte geben, die immer noch mit langsamen Verbindungen zu kämpfen haben. Wir unterstützen kostenfreie WLAN-Stellen für alle Bürgerinnen und Bürger und wünschen uns Netzneutralität im Landkreis. Aber wir sehen auch die Risiken, die eine grenzenlose Digitalisierung mit sich bringt. Beides in Einklang zu bringen, ist eine große Herausforderung.

Grüne Ideen dazu sehen so aus:

  • Keine weißen Flecken im Landkreis Aschaffenburg - wir unterstützen den Ausbau von Breitband-Internet für den kompletten Landkreis.
  • Moderne Online-Verwaltung – digitale barrierefreie Zugänge zur Landkreisverwaltung schaffen und damit Bürger*innen das Leben erleichtern.
  • Digitale Sicherheit für Schülerinnen und Schüler im Blick haben, die mit der Stärkung einer kritischen Medienkompetenz einhergehen muss.
  • Der Kreistag muss sich intensiv mit der Digitalisierung von Schulen auseinandersetzen.
  • Aktuelle Landkreis APP – hier finden die Landkreisbürger*innen wichtige Informationen online.
  • Digitalisierungsbeauftragte/r für den Landkreis – sie/er bringt den digitalen Wandel in unserem Landkreis voran.
  • Orte digitaler und analoger Kultur schaffen - wir brauchen Orte, an denen die digitale Welt den Menschen analog nähergebracht wird.

 

Weiterlesen ...

Wir stehen für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen und Lebensräume.

Was heißt das für uns?

Wir haben das Privileg, eine wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft vor der Haustür zu haben: Spessartwald und Mainebene, der Vorspessart in seiner Vielfältigkeit, der Kahlgrund und das Aschafftal; einzigartige Streuobstbestände, historische Mühlen, Weinberge, Badeseen, einsame und weitgehend unverbaute Täler und ein riesiges Waldgebiet. Die Folgen des Klimawandels sind aber auch in unserem Landkreis längst angekommen. Durch langanhaltende Trockenheit, heftigere Stürme und den Schädlingsbefall an geschwächten Bäumen leidet unser Wald. In der Vergangenheit wurde bei der Entwicklung der Waldbestände vieles falsch gemacht.

 

Unsere langjährigen Forderungen sind daher aktueller denn je. Auch vor Ort können wir handeln:

 

  • Für einen starken Wald. Biodiversität (biologische Vielfalt) muss eindeutig Vorrang vor wirtschaftlichen Nutzungszielen und Interessen haben. Aufforstung mit klimabeständigen Baumarten, Mischwälder und weniger Bodenverdichtung.
  • Ein zusammenhängendes Biotopverbundsystem und ausreichend Flächen aus der wirtschaftlichen Nutzung nehmen, damit sich möglichst viele natürliche Waldgesellschaften entwickeln können.
  • Das von der CSU geplante „Eichenzentrum“ im Hafenlohrtal lehnen wir ab. Für ein sinnvolles Bildungszentrum gibt es bessere Standorte, als unser Paradies Hafenlohrtal, das es mit seinem unvergleichlichen Charakter zu bewahren gilt.
  • „Der Landkreis summt“ ist bisher nichts anderes als eine Absichtserklärung. Aber Umweltverbände, Imker und Imkerinnen und viele Privatleute sind sehr engagiert, legen Blühwiesen und Blühstreifen an und kümmern sich um mehr Artenvielfalt.
  • Landschaftspflege und Naturschutz ernsthafter betreiben, denn seit Jahren ist auch bei uns ein dramatischer Rückgang wertvoller Grünlandbiotope festzustellen. Wir fordern deshalb: Grünflächenkataster mit Pflegeplänen und die ausschließliche Verwendung von gebietsheimischen Saatgutmischungen und Pflanzen.
  • Streuobstwiesen schützen und stärker fördern!
  • Touristische Angebote können verbessert werden durch bessere Beschilderung bei regions- und länderübergreifenden Wegen und eine Spessartcard, integriert im Übernachtungspreis für eine verbilligte Nutzung der Infrastruktur. Der barrierefreie Tourismus ist zu fördern und weitere Angebote sollen geschaffen werden.

Der Zerschneidung und Versiegelung der Landschaft durch Großraumprojekte ist entgegenzuwirken. Den Straßenbauprojekten, wie Ortsumfahrung Pflaumheim, sind alternative und umweltfreundlichere Maßnahmen vorzuziehen.

 

Weiterlesen ...

Wichtige Informationen und Links zu Corona

Termine im Kreisverband

Keine Termine

Newsletter abonnieren

Hier kannst Du dich zu unserem Newsletter anmelden. Dieser erscheint ca. 4 Mal im Jahr. (Du kannst dich jederzeit wieder abmelden).

Bitte JavaScript aktivieren, um das Formular zu senden

Unser Kreistagsprogramm 2020

GRÜNES Netzwerk

Zur Mitarbeit

Wir verwenden Cookies, die es uns ermöglichen, die Benutzung der Webseite zu analysieren. So können wir die Seite weiter verbessern. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmst Du der Nutzung von Cookies zu. In unserer Datenschutzerklärung findest Du