Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
seit mehr als einem Vierteljahrhundert gestalten wir GRÜNEN die Politik in unserer Region mit.
Viele unserer Ideen sind inzwischen bei den großen Parteien angekommen und zum allgemeinem
Gedankengut geworden.
Gerade wenn es um den Natur- und Umweltschutz und im besonderen um den Klimaschutz geht,
sind wir GRÜNE immer noch Vor- und Querdenker.
Die Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger und die Sicherung der Lebensqualität in unseren
Städten und Gemeinden liegen uns am Herzen.
Wir GRÜNEN sind weltoffen, aber gegen die Profitmaximierung der Globalisierung. Zu unserem
Selbstverständnis gehört eine offensive Gleichstellungspolitik von Frauen und Männern.
Unsere Weltanschauung lässt Rassismus keinen Raum.
In unseren Versammlungen, die alle öffentlich sind und interessierte Bürger immer willkommen heißen, werden unsere Ziele visualisiert, diskutiert und definiert.
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Über unsere Aktivitäten im Kreistag lesen Sie
HIER!
Da wir auch nach einer Wahl an unserem Wahlprogramm festhalten, halten wir fest an den Zielen, wie wir sie zur Kommunalwahl 2008 definierten:
Heizungsanlagen mit Kraft-Wärme-Koppelung
die Verbesserung der Wärmedämmung an den Kreisgebäuden
einen verstärkten Einsatz von erneuerbaren Energien z.B. Holzhackschnitzel, Biodiesel und Solarenergie
die Ausweitung der Energieberatung des Landratsamtes in den Gemeinden auch für Unternehmer, Mieter und Vermieter („Energiekontrakting“)
unbürokratische Genehmigungen für Anlagen, die Energie aus Biomasse erzeugen
die Zulassung der Windkraftnutzung im Spessart
Den Bau des klimaschädlichen Blocks 6 im Kraftwerk Staudinger lehnen wir entschieden ab!
10 000 Solardächer für den Kreis Aschaffenburg …
Der energieautarke Landkreis ist möglich!
Wir GRÜNE haben aktiv am Umweltleitbild des Kreises mitgearbeitet.
Jetzt gilt es für dessen Umsetzung zu sorgen.
die Reduktion des Flächenverbrauchs
die Erhaltung schützenswerter Landschaften wie Aubereiche, Streuobstwiesen und exponierte Hanglagen
die Schaffung eines Biotopverbundes Kahltal und des „Biosphärenreservats Spessart“
die Ausweitung der Biolandwirtschaft im Landkreis
Jugendliche wollen selbst bestimmen
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aus unserem Archiv
Bericht über eine Kreisvorstandssitzung
Ende 2002
Nach Ansicht vieler GRÜNER ist auch in Aschaffenburg und Umgebung so etwas wie eine neue soziale Bewegung zu erkennen. Ob das Engagement der jungen Menschen bei Attac oder in einer demokratischen Partei stattfindet, spielt dabei für DIE GRÜNEN eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist die Politikverdrossenheit zu überwinden und mit den jungen Menschen eine Zukunftsvision zu entwickeln. Wir GRÜNE so Hans-Dieter Manger können dabei durch Programme und Aktionen den Jugendlichen aufzeigen wie wir die Zukunft gestalten wollen und dass es sich lohnt politisch aktiv zu werden.
Jugendliche wollen nicht nur Toleranz, sondern aktive Teilhabe an allen
gesellschaftlichen Prozessen.
Der Ausbau der kommunalen Jugendarbeit muss deshalb eines der Ziele hier für den Landkreis sein.
Oft bleiben Jugendliche und junge Erwachsene außen vor und das vor allem in ihren direkten Lebensräumen. In Schule und der Fachhochschule beschränkt sich der direkte Einfluss meist auf wenige Ausnahmen und hängt in der Regel noch vom guten Willen anderer Institutionen und Autoritäten ab. Bestes Beispiel hierfür sind die weitestgehend machtlosen Schülervertretungen.
Wir wollen nicht über, sondern mit den bayerischen Jugendlichen reden. Ihre Vorstellungen und Wünsche müssen in allen relevanten Gremien Gehör finden und institutionalisiert werden.
Doch bloße Anwesenheit, Rederecht oder Stellvertretung ist noch keine Partizipation. Wir wollen deshalb sicherstellen, dass kommunale Jugendparlamente, Schul- und andere Jugendvertretungen Entscheidungsbefugnisse erhalten.
Wir fordern nicht nur die Meinung junger Menschen ein, sondern bieten ihnen direkten Einfluss auf ihr gesellschaftliches Umfeld an. Deshalb setzen wir uns stark dafür ein, dass das Wahlalter auf mindestens 16 Jahre herabgesetzt wird. Dies verstärkt die aktive Teilnahme Jugendlicher an der Politik und beugt Politikverdrossenheit vor. Umgekehrt wird die Politik mehr auf die Bedürfnisse junger Menschen eingehen müssen.
Es muss jedem jungen Menschen möglich sein, den eigenen Lebensentwurf auszuprobieren. Wir werden dafür Sorge tragen, dass jedem Jugendlichen diese Möglichkeit offen steht.
Hierfür müssen auch die Medien in die Pflicht genommen werden. Der junge Radiosender für Aschaffenburg, das „Radio Klangbrett“, muss weiter gefördert und unterstützt werden, damit junge Menschen sich auch auf diese Art und Weise einbringen können.
Die GRÜNEN stehen zum Verwiegekonzept des Landkreises, weil es zu einer hohen Recyclingquote führt
eine Erweiterung der Abgabemöglichkeiten für alle Elektrogeräte und weniger problematischen Sondermüll in den Recyclinghöfen
weitere Abgabestellen für kleinere Sperrmüllmengen im Landkreis
Sperrmülllverwertung mit geeigneten Partnern (z.B. Arbeitsloseninitiativen)
zwei kostenlose Restmüllentleerungen pro Haushalt und Jahr, um wilde Müllablagerungen in der Landschaft zu vermeiden
Zur Energiewende gehört die Verkehrswende:
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_ _ _ Weg vom Autoverkehr…
_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ …hin zu umweltfreundlicheren Alternativen!
Wir GRÜNEN lehnen Ortsumgehungen mit naturzerstörendem, extremen Flächenverbrauch (Pflaumheim, Schimborn Süd ) ab.
Der sechsspurige Ausbau der A 3 durch den Spessart ist überflüssig!
ein gut ausgebautes Radwegenetz
Straßenbegleitende Radwege an vielbefahrenen Straßen
einen attraktiven Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) eine bessere Vernetzung des Zug- und Regionalbusverkehrs an den Bahnhöfen
die direkte Bahnverbindung Alzenau–Aschaffenburg und die Wiedereröffnung der Bahnlinie Großostheim–Aschaffenburg
die Erhaltung der ICE/IC-Haltestelle in Aschaffenburg und den zügigen Ausbau des Tunnels in Heigenbrücken
die Anerkennung von RMV Semester- und Jobtickets im VAB
die Ausweitung des Regionalbus- und Bahnangebots in den Abendstunden und an Wochenenden
eine wettergeschützte, behindertengerechte und ausreichend beleuchtete Ausstattung aller Bushaltestellen
Wirtschaft und Umweltschutz müssen keine Gegensätze sein,
wie erfolgreiche
Handwerksbetriebe und die Solarindustrie im Kreis zeigen.
den Aufbau eines Entwicklungs- und Produktionszentrums Solarenergie/erneuerbare Energien
ein Konzept, „umweltfreundlicher Tourismus im Spessart“
Die gesundheitlichen Risiken des Mobilfunks begrenzen
keinen Ausbau des Mobilfunks über eine Grundversorgung hinaus – kein UMTS
keine weiteren Sendemasten in Wohngebieten
ein kabelgebundenes DSL in allen Kreisgemeinden
Der Landkreis steht mit mehr als 60 Mio. Euro in der Kreide – ein echter Schuldenabbau ist überfällig.
die strenge Einhaltung des Konnexitätsprinzips das bedeutet, der Kreis übernimmt keine Kosten des Freistaats
Einsparungen im Bereich des Straßenbaus
Das Ziel grüner Bildungspolitik bleibt die längere wohnortnahe und gemeinsame Erziehung aller Kinder über das vierte Schuljahr hinaus.
eine gute Ausstattung der Schulen und die Verbesserung der Schülerbeförderung
eine Stärkung der wohnortnahen Grund- und Hauptschulen
den Ausbau eines Ganztags-Angebots mit qualifizierten Fachkräften
bessere Arbeits- und Aufenthaltsräume für Schüler und Lehrer
die Sanierung und Erweiterung der Berufsschule III
Ein gelingendes Zusammenleben zeigt sich daran, wie die „Schwachen“ in einer Gesellschaft wahrgenommen werden und sich einbringen können.
dass der Landkreis :
Das Klinikum Aschaffenburg
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das Kreiskrankenhaus Wasserlos und das Klinikum Aschaffenburg als Krankenhäuser in öffentlicher Hand weiterführt und entsprechend den Bedürfnissen ausbaut